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S-MOVE

Das Streetballturnier der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Vorbemerkung

2005 wurde mit großem Erfolg der erste baden-württembergische Feuerwehr-Duathlon durchgeführt. Hintergrund dieser breiten Feuerwehraktion war die Erkenntnis, dass viele Angehörige der Feuerwehren in Baden-Württemberg die gesundheitlichen Anforderungen an den aktiven Feuerwehrdienst nur sehr eingeschränkt erfüllen. FitForFireFighting ist seither eine ständig präsente Aktion in den Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Auch bei den Jugendlichen ist eine „Bewegungsarmut‘‘ festzustellen. Viele Jugendliche in unserer Gesellschaft und somit auch in der Jugendfeuerwehr leiden an Übergewicht, Bewegungsarmut, fehlender Kraft und mangelnder Körperbeherrschung. Der natürliche Bewegungsdrang ist bei den heutigen Jugendlichen aus vielerlei Gründen nur eingeschränkt vorhanden. Neben der „geistigen Fitness‘‘ und dem technischen Verständnis für die Gerätschaften der Feuerwehr ist aber die körperliche Fitness ebenso für den Erfolg der eigentlichen Feuerwehrtätigkeit von entscheidender Bedeutung.

Regelmäßige Sportveranstaltungen in den Dienstplänen der Jugendfeuerwehren sollten als Reaktion auf die heranwachsende „Internetgeneration“ selbstverständlich sein. Sport und Bewegung stellen eine hervorragende Präventionsmaßnahme gegen vielerlei Unfälle im Feuerwehrdienst dar.

Idee

Mit einer Sportaktion, der den Nerv der Jugendlichen trifft, möchte die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg dem allgemeinen Trend entgegen wirken.

Daneben sollen aber auch die Aspekte Fairness, Toleranz, Achtung und Teamarbeit in den Vordergrund gestellt werden. Diese Grundkompetenzen werden letztendlich von jedem Feuerwehrangehörigen erwartet. Bei dieser sportlichen Veranstaltung soll zudem den teilnehmenden Jugendlichen neben dem Wettbewerb auch Raum für Begegnungen und Party eingeräumt werden. Der Öffentlichkeit soll dargelegt werden, dass die erfolgreiche Feuerwehrarbeit verschiedene Anforderungen an die Mitglieder der Feuerwehr erfordert.

Streetball

Streetball trifft den Nerv der Zeit.

Es kann überall gespielt werden, folgt einfacheren Regeln als Basketball, verlangt Teamgeist, Geschick, Beherrschung des Körpers und vor allem Fairness. Zudem bieten Streetball-Turniere Raum für Programmelemente, die Jugendliche ansprechen wie z.B. Musik, Show, Rahmenpartys, Chill-Out, …

Vom allgegenwärtigen Fußball wurde bewusst abgesehen.

Die Aktionen

2007 war der Auftakt zu einer Erfolgsserie. Dezentral in ganz Baden-Württemberg spielten am 14. Juli über 250 Mannschaften auf Regionalebene um den Einzug ins Landesfinale.

88 Teams liefen am 29. September bei der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Schliengen zum Finale auf. Der Weltrekordversuch zur längsten Schnelligkeitsübung, die Fahrzeugschau, das Experimentarium und die Spielstraße verliehen den Endspielen den nötigen Rahmen zum Event. Lokale und überregionale Prominenz konnte sich von der Schlagkräftigkeit des Baden-Württembergischen Feuerwehrnachwuchses überzeugen.

2008 wurde in kleinerem Rahmen als das Pilotprojekt im vorhergehenden Jahr durchgeführt. Die Kreise mussten in Eigenregie in den beiden Altersgruppen Vertreter für das Finale ermitteln. Im Rahmen des Landesjugendfeuerwehrtages/Landesfeuerwehrtages in Ravensburg/Weingarten fanden am 21. Juni in Form eines Nachtturniers „S MOVE@Night“ die finalen Spiele statt. Das Feuerwehrstadtfest, das Stelldichein der Siegermannschaften bei der großen Siegerparty, das Bundesleistungsabzeichen und der parallel durchgeführte Feuerwehrduathlon verliehen dem S-MOVE vor der Kulisse einer Großveranstaltung wie dem Landesjugendfeuerwehrtag bei Nacht mit Beleuchtung des THW einen unvergesslichen Rahmen.

Im Jahr 2009 fand das Streetbalturnier als Großveranstaltung an der Landesfeuerwehrschule statt. In über 300 Spielbegegnungen ermittelten die Kinder und Jugendlichen, die aus dem ganzen Bundesland an einem Tag angereist waren, in drei Altersgruppen die Landessieger. Ein aufregendes Rahmenprogramm bot Unterhaltung in den Spielpausen: Riesentrampolin, Experiemnatrium, Inlineskateing und der Fire-Fighter Fitness-Test waren neben den Feuerwehrübungsanlagen wahre Magnete.

2010 fanden auf Ebene der Landkreise mehrere rahmenlose, regional begrenzte Turniere statt. Der Schwerpunkt der Arbeit lag in diesem Jahr im ideellen Bereich: Gemeinsam mit der Unfallkasse Baden-Württemberg wurden zwei Seminare mit ähnlichen Inhalten angeboten: Eine zweitägige Veranstaltung im Juni richtete sich an Betreuerinnen und Betreuer der Jugendfeuerwehren mit dem Ziel, den richtigen Aufbau einer Sporteinheit im Jugendfeuerwehrdienst zu vermitteln und einfache Handlungsweisen mit Spielideen sowie Entwicklungsfortsätze aufzuzeigen. Das zweite Seminarangebot war bereits seit drei Jahren etabliert und richtet sich an sportbegeisterte Angehörige der Einsatzabteilungen, die als Multiplikatoren für den Feuerwehrsport in ihren Stadt-/Landkreisen wirken wollten.

2011 Im Rahmen im Rahmen des 125-jährigen Firmenjubiläums fand das Turnier auf dem Werksgelände der Robert Bosch GmbH in Stuttgart-Feuerbach statt. In drei Altersgruppen spielten 32 Mannschaften um den S-MOVE Cup 2011. 435 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg säumten das Veranstaltungsgelände rund um die Feuerwache. Die Veranstaltung war die Fortsetzung eines Erfolges, der mittlerweile in Serie ging.

2015 „Respekt hilft“ war das Motto beim Landesjugendfeuerwehrtag in Wangen/Allgäu am 11. Juli 2015. 30 Mannschaften aus dem Ländle spielten die Landessieger aus. Die Vorrunden begannen am Nachmittag; die KO-Spiele der Finals starteten nach einer Pause am Abend und zogen sich in die angenehme Kühle des Sommerabends.

Der Name

Der Name „SMOVE‘‘ steht für Streetball und „MOVE‘‘ (engl. Bewegung). Der Name „SMOVE‘‘ ist beim Deutschen Patent- und Markenamt in den Leitklassen 25 (Bekleidung) und 41 (Veranstaltungen) angemeldet und somit geschützt.

S-MOVE-Regeln

Die Regeln von S MOVE folgen den offiziellen Regeln des Deutschen Basketballbundes. Sie können jährlich den Gegebenheiten angepasst werden.

  • Die wichtigste Regel heißt ‘‘Fair Play’’. Deshalb gibt es beim Streetball keine Schiedsrichter sondern nur Courtbeobachter, die den Spielstand und alle Fouls notieren und bei Unstimmigkeiten einschreiten. In letzter Instanz entscheidet der Supervisor (Verantwortlicher Spielleiter, i.d.R. der Kreisjugendfeuerwehrwart).
  • Gespielt wird 3 gegen 3. Ein Team besteht aus 4 Spielern, einschließlich Ersatzspieler. Ersatzspieler dürfen beliebig oft ein- und ausgewechselt werden. Der Mannschaftskapitän ist Ansprechpartner für die Spielleitung oder die Courtbeobachter.
  • Die Spiele müssen zu dritt begonnen werden und können zu zweit beendet werden. Die Spieler eines Teams dürfen während des Turniers nicht gewechselt werden, ebenso darf ein Spieler nicht in zwei Teams spielen.
  • Der erste Ballbesitz wird durch Münzwurf entschieden. Nach jedem Korberfolg wechselt der Ballbesitz - ‘‘kein make it, take it’’. Nach jedem Ballbesitzwechsel (auch Defense-Rebound) beginnt das Spiel hinter der 2-Punkt-Linie (Distanzlinie). Das nun verteidigende Team übergibt (checkt) den Ball an die Angreifer. Vor einem Korberfolg muss der Ball von mindestens 2 Spielern des angreifenden Teams berührt worden sein.
  • Bei Sprungballsituationen erhält die Defense (verteidigende Mannschaft) den Ball. Berührt der Ball die Korbstange, so gilt er ‘‘aus’’. Dunkings sind weder während des Spiels noch beim Aufwärmen erlaubt.
  • Zeitspiel verstößt gegen das Fairplay-Prinzip. Spielverzögerungen werden mit Ballverlust bestraft.
  • Ein Feldkorb und ein Freiwurf zählen je einen Punkt. Erfolgreiche Würfe hinter der Distanzlinie zählen 2 Punkte.
  • Ein Spiel endet, wenn ein Team 12 Punkte erreicht hat oder die Spielzeit von 12 Minuten vorbei ist. Im letzteren Fall wird der aktuelle Spielstand übernommen. Bei Unentschieden entscheidet ein Freiwurfschießen (je Spieler ein Freiwurf, bis eine Entscheidung gefallen ist). (Die Spielzeit kann bei der Überzahl von angemeldeten Mannschaften vom Veranstalter angepasst werden)
  • Alle Fouls werden von den Spielern selbst angezeigt. Das Spiel wird mit Ballbesitz für das gefoulte Team fortgesetzt, auch wenn der Spieler im Wurf gefoult wurde. Wenn ein Spieler bei einem erfolgreichen Wurf gefoult wird, zählt der Korb und der Ballbesitz wechselt.
  • Nach dem 6. Teamfoul wird jedes weitere Foul mit einem Freiwurf für den gefoulten Spieler bestraft. Nach jedem Freiwurf wechselt der Ballbesitz, unabhängig davon, ob der Wurf erfolgreich war oder nicht.
  • Unsportliche Fouls werden mit einem Freiwurf für den gefoulten Spieler und den Ballbesitz für dessen Team bestraft. Zwei unsportliche Fouls eines Spielers haben den Ausschluss aus dem laufenden Spiel zur Folge. Handgreiflichkeiten ziehen den Turnierausschluss für beide beteiligte Teams nach sich.

Diese Regeln werden bei den Turnieren ausgehängt.

Downloads

Weitere Informationen

Spielregeln S-MOVE

von Dominic Gißler u.a.