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Lager und Fahrt

Lager und Fahrten sind in vielen Kreisen beliebte Freizeitmöglichkeiten für die Jugendfeuerwehren - zum Kennenlernen und Abenteuer erleben.

Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg veranstaltet für alle Jugendfeuerwehren in Baden-Württemberg und darüber hinaus eigene Fahrten, z.B. das Landeszeltlager oder Internationale Begegnugnen. Grundlage dazu bildet der Beschluss der Delegiertenversammlung 1992.

Landeszeltlager und Internationale Begegnungen der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Zeitraum Ort Kreis
13.07. - 21.07.1974 Friedrichshafen Bodenseekreis
15.07. - 23.07.1978 Karlsruhe-Grötzingen Karlsruhe (Stadt)
24.07. - 01.08.1982 Radolfszell Konstanz
12.07. - 20.07.1986 VS Schwenningen Schwarzwald-Baar-Kreis
20.07. - 27.07.1990 Sinsheim Rhein-Neckar-Kreis
05.07. - 12.07.1992 Seifhennersdorf/Sachsen Zittau (Sachsen)
10.07. - 22.07.1994 Sestola Italien, Provinz Modena
26.07. - 10.08.1996 Esztergom Ungarn
31.07. - 08.08.1998 Kieselbronn Enzkreis
29.07.- 12.08.2000 Bile Policany Tschechische Republik, Region Ostböhmen
26.07. - 04.08.2002 Amstetten Alb-Donau-Kreis
30.07. - 12.08.2004 Koszecin Polen, Lubliniec
03.08. - 13.08.2006 Backnang Rems-Murr-Kreis
26.07. - 06.08.2008 Abtsgmünd/Hammerschmiede Ostalbkreis
29.07. - 09.08.2010 Maglod Ungarn
20.08. - 30.08.2012 Dobelmühle Ravensburg
30.07. - 04.08.2016 Hauenstein Rheinland-Pfalz
28.07. - 04.08.2018 Hauenstein Rheinland-Pfalz

In Planung:

01.08. - 08.08.2018 Legau Bayern

Muster einer Lagerordnung

Sinn und Zweck

Ein Zeltlager ist eine Veranstaltung, in der das Miteinander und die gemeinschaftliche Aktivität im Vordergrund stehen. Die Regeln der Lagerordnung sind Grundlage für ein gefahrloses und friedliches Zusammenleben.

Lagerleitung

Die Lagerleitung wird vom zuständigen Fachgebietsleiter für Lager, Fahrten und internationale Begegnungen berufen. Lagerkommandant ist der Fachgebietsleiter oder eine vom Fachgebiet bestimmte Person, die dann auch die Gesamtverantwortung trägt. Die Lagerleitung ist gegenüber den Jugendfeuerwehren sowie den Jugendfeuerwehrwarten weisungsbefugt. Die Lagerleitung ist an einem zentralen, durch ein Hinweisschild gekennzeichneten, Platz untergebracht, sodass eventuell Zusatzinformationen auch über Aushänge bekannt gegeben werden können.

Anmeldung

Nach der Ankunft am Lagerplatz haben sich die Jugendgruppen umgehend bei der Lagerleitung anzumelden und zu erkundigen. Ohne eine Anmeldung ist das Aufschlagen der Zelte nicht gestattet. Nur im Voraus angemeldete Jugendgruppen sind teilnahmeberechtigt.

Meldungen

Alle Meldungen sind an die Lagerleitung zu richten. Unfälle, Schäden und Krankheiten und das anschließende Vorgehen sind unverzüglich zu melden. Vor dem Verlassen des Lagerplatzes – außerhalb der ausgeschriebenen Programmpunkte – ist dies der Lagerleitung mitzuteilen.

Haftung

Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg und die Lagerleitung übernehmen keine Haftung für Wertsachen, Geld, Zeltausrüstungen, persönliche Dinge und sonstiges. Der Jugendfeuerwehrwart hat die Einverständniserklärung der Eltern für die ihm anvertrauten Jugendlichen einzuholen. Dabei sollten auch Informationen wie Schwimmtauglichkeit, Erkrankungen/ Verletzungen, Medikamentengabe, Allergien, Impfungen, Notfallnummern aufgeführt beziehungsweise erfragt sein. Der Jugendfeuerwehrwart beziehungsweise Jugendgruppenleiter hat sich jederzeit an die ihm übertragene Aufsichtspflicht zu halten. Ein erweitertes Führungszeugnis sollte der personalführenden Stelle der Gemeinde beziehungsweise Stadt vorgelegt sein, was sich die Lagerleitung durch eine Unterschrift der Betroffenen oder des Kommandanten bestätigen lassen sollte. Dem gesetzlichen Rahmen ist jederzeit Folge zu leisten.

Mahlzeiten

Die Mahlzeiten sind laut Ankündigung der Lagerleitung gemeinsam einzunehmen. Jede Jugendgruppe ist für die Sauberkeit und Ordnung am Tisch und im Gemeinschaftsbereich verantwortlich. Mahlzeiten dürfen nicht im Zeltbereich eingenommen werden.

Besprechungen und Lagerparlament

Besprechungen mit Betreuern werden von der Lagerleitung einberufen. Von jeder teilnehmenden Jugendgruppe muss mindestens eine verantwortliche Person an den Besprechungen aktiv teilnehmen und anschließend die anderen Betreuer informieren.

Das Lagerparlament besteht aus je einem jugendlichen Vertreter der teilnehmenden Jugendgruppen (in der Regel der Jugendsprecher einer Jugendfeuerwehr) und wählt im Gremium einen Vertreter, der die Belange der Jugendlichen an den Besprechungen der Betreuer vorträgt.

Getränke und Lagerkiosk

Tee steht zu jeder Zeit kostenlos im Küchenbereich zur Verfügung. Getränke werden zu festgelegten Zeiten am Lagerkiosk zum Selbstkostenpreis verkauft. Getränke von außerhalb des Lagers sollen nicht mitgebracht werden. Alkoholische Getränke werden nur an Jugendfeuerwehrwarte oder gleichgestellte Personen ausgegeben. Bei Missbrauch von alkoholischen Getränken erfolgt der Ausschluss der gesamten Jugendgruppe aus dem Lager.

Rauchen

Rauchen auf dem Lagerplatz ist nur Jugendlichen ab dem 18. Lebensjahr an festgelegten Plätzen erlaubt. Das Rauchen ist an anderen Stellen strengstens verboten. Zigarettenkippen sind umgehend und fachgerecht zu entsorgen.

Lagerfeuer

Das Lagerfeuer wird nur an im Vorfeld festgelegten Stellen und über Nacht entfacht. Das Brennholz wird von der Lagerleitung zugewiesen. Es dürfen keine separaten Feuer entfacht werden. Auch die Sicherheit ist zwangsläufig zu achten.

Lagerwache und Lagerdienste

Die Lagerwache wird durch die Lagerleitung eingeteilt. Die Lagerwache ist zuständig für das Einhalten der Ruhezeiten sowie für die Sicherheit des Zeltlagers. Den Anordnungen der Lagerwache ist umgehend Folge zu leisten. Vorfälle sind zudem umgehend der Lagerleitung zu melden. Lagerdienste werden durch die Lagerleitung eingeteilt und sind gewissenhaft und vollständig zu leisten.

Müll

Für die Sauberkeit des Lagerplatzes sind alle Teilnehmer mitverantwortlich. Müll ist in die zur Verfügung gestellten Behälter zu werfen. Auf eventuelle Mülltrennung ist zu achten. Zur Reinigung können Materialien zur Verfügung gestellt werden.

Zelte

Zelte sind als Privatbesitz anzusehen. Betreten von Zelten ohne Erlaubnis und ohne Begleitung eines Besitzers ist nicht erlaubt und sind wie ein Hausfriedensbruch zu werten.

Strafen

Über die Strafen für eventuelle Vergehen gegen die Lagerordnung entscheidet die Lagerleitung. Diese ist befugt, Jugendgruppen oder Einzelpersonen umgehend nach Hause zu schicken, Vorgesetze zu informieren und Konsequenzen für künftige Veranstaltungen zu ziehen.

Empfehlung für die Ausstattung einer Ersten-Hilfe-Tasche

Jede teilnehmende Jugendgruppe sollte für die Freizeitmaßnahme eine Erste-Hilfe-Tasche mitbringen. Diese dient zur Versorgung kleinerer Verletzungen während Ausflügen oder am Lagerplatz, direkt durch den Jugendgruppenleiter.

Als Inhalt empfehlen wir:

  • Einweghandschuhe
  • Wundschnellverband („Pflaster“) in verschiedenen Größen (am besten wasserfest, ggf sensitiv)
  • Pflaster auf Rollen (Leukoplast)
  • Fixierbinden(6cm und 10cm breit)
  • Kompressen (10×10 cm oder 10×20 cm) [steril]
  • Verbandpäckchen (Kompresse ist in die Binde eingenäht) [steril]
  • Sofortkältekompressen
  • Zeckenzange/ -karte/ Pinzette [→ Vorab mit Eltern abzuklären!!!!]
  • Ggf. SamSplint zum Schienen von Brüchen
  • Ggf. Schmerzgel für Verstauchungen oder Zerrungen [Auf Allergiker achten!!!! → Vorab mit Eltern abzuklären!!!!]
  • Ggf. Kühlendes Gel bei Insektenstichen [Auf Allergiker achten!!!! → Vorab mit Eltern abzuklären!!!!]
  • 1 Packung Halsschmerztabletten zum Lutschen [Auf Allergiker achten!!!! → Vorab mit Eltern abzuklären!!!!]

Wichtige Hinweise rund um die Gesundheit

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer an der Freizeitmaßnahme benötigt seine persönliche Krankenkassenkarte (Bei Privatversicherten ohne Karte benötigen man von den Eltern den Namen der Privatkasse, Name des Hauptversicherten und dessen Geburtsdatum und Adresse) und eine Kopie des Impfpasses, die bestenfalls beim Jugendgruppenleiter/ bei der Jugendgruppenleiterin vorliegen sollten. [Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Allergien benötigen einen Allergieausweis.] Zudem sollte man abklären, wie bei einem Zeckenbiss agiert werden soll. Im Hydrant 02/19 (213) wurde unter dem Titel „Zeltlagerzeit ist auch Zeckenzeit“ berichtet.

Medikamentengabe während eines Ausflugs oder Zeltlagers

Zur Medikamentengabe

Eine ausführliche Broschüre des Landesjugendrings kann man kostenfrei über das Jugendbüro erhalten oder online beim Landesjugendring Baden-Württemberg bestellt werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten unbedingt eine Medikamentenliste mit Informationen zu Krankheit, Einnahmezyklus und Besonderheiten mitbringen. Was die Einnahme und das Vorgehen im Notfall angeht, müssen die BetreuerInnen vorab unbedingt von den Eltern oder gar einem Arzt eingewiesen werden. Zudem ist zu empfehlen, dass folgendes Formular ausgefüllt und beim Verantwortlichen abgegeben wird. Falls mehrere Kinder und Jugendlichen Medikamente einzunehmen haben, ist es sinnvoll, sich eine Liste zur Übersicht anzufertigen.

Packliste für Jugendliche an Freizeiten

Eine mögliche Packliste für Jugendliche an Freizeiten kann folgende Liste ausgegeben werden. Neben der geeigneten Bekleidung sollte auch die Körperpflege, Verpflegung, Taschengeld und der Umgang mit technischen Geräten thematisiert werden.

Checkliste für Sicherheitsfragen für das Planungsteam

Die Checkliste von der Unfallkasse Baden-Württemberg beinhaltet zentrale Aspekte der Sicherheit in Zeltlagern und Jugendfreizeiten, die im Vorfeld von Planungsteam berücksichtigt werden sollten/ müssen. Die nicht erschöpfende Liste ist dabei durch Teilnehmer eines Seminares „Sicherheit in der Jugendfeuerwehr“ zustande gekommen. Allgemein gilt bei der Planung und Ausführung eines Zeltlagers oder einer Jugendfreizeit, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der Jugendlichen stets beachtet und die Programmpunkte diesen angepasst werden müssen.

Gesetzesänderung zum Pauschalreiserecht

Am 01. Juli 2018 trat eine Änderung des Pauschalreiserechts in Kraft, welches auch Auswirkungen auf Freizeiten der Jugendfeuerwehr haben kann, da in der Regel mehrere Reiseleistungen angeboten werden (Fahrt, Unterkunft, Verpflegung,…). Verschiedene Anforderungen sind dann zu erfüllen, wenn der Reiseanbieter mehr als zwei Reisen im Kalenderjahr anbietet oder der Personenkreis nicht genau angegeben werden kann. Die Mitglieder der JF sind eine genau definierte Personengruppe. Das bedeutet, dass eine Jugendfeuerwehr, die nur mit den eigenen Mitgliedern eine Ausfahrt unternimmt, von der Regelung ausgenommen ist, allerdings ist es sinnvoll sich Informationen zu verschaffen: Informationen sind auf folgendem Link zu finden.

Downloads

Checkliste für die Organisation

Muster einer Packliste

Gesundheitsfragebogen als PDF-Datei

Informationen zur Medikamentengabe (Broschüre des Landesjugendrings; kann auch über das Jugendbüro bezogen werden (Solange der Vorrat reicht))

Kompakt und immer dabei: Der Zeltlager- und Ausflugsspicker der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg Dieser kann auch über das Jugendbüro bezogen werden (Solange der Vorrat reicht)