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Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

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jugendgruppenleiter:gesundheitspraevention [2020/03/25 10:26]
brigitte.jahn [Handbuch: Fit & gesund in der Jugendfeuerwehr]
jugendgruppenleiter:gesundheitspraevention [2020/03/25 10:49] (aktuell)
brigitte.jahn [Gesunde Ernährung in der Jugendfeuerwehr]
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 **Besser Essen beim Jugendfeuerwehr-Zeltlager oder Berufsfeuerwehr-Wochenende:​ Pommes, Pizza, Pasta…oder doch mal was ganz anderes?!** **Besser Essen beim Jugendfeuerwehr-Zeltlager oder Berufsfeuerwehr-Wochenende:​ Pommes, Pizza, Pasta…oder doch mal was ganz anderes?!**
  
-Zeltlager, Spielenachmittage,​ Berufsfeuerwehr-Wochenenden…viel wird für die Feuerwehr-kinder und Jugendlichen geplant und veranstaltet,​ mit viel Spaß, neuem können und wissen, das den Kindern vermittelt werden soll. aber wann genau ist man als Übungsleiter unter allen anderen der König? genau…wenn es beim Jugendfeuerwehr-Wochenende Pommes mit Ketchup oder Würstchen mit Kartoffelsalat zum Essen gibt. da hört man keinen Mucks, die Teller, Töpfe und Schüsseln werden leergeputzt und daheim angekommen, wird den Eltern vor allen anderen Themen als erstes vom leckeren Essen erzählt. Besonders sind natürlich immer Speisen, die es daheim nicht oder selten gibt! +Zeltlager, Spielenachmittage,​ Berufsfeuerwehr-Wochenenden…viel wird für die Feuerwehr-kinder und Jugendlichen geplant und veranstaltet,​ mit viel Spaß, neuem können und wissen, das den Kindern vermittelt werden soll. aber wann genau ist man als Übungsleiter unter allen anderen der König? genau…wenn es beim Jugendfeuerwehr-Wochenende Pommes mit Ketchup oder Würstchen mit Kartoffelsalat zum Essen gibt. Da hört man keinen Mucks, die Teller, Töpfe und Schüsseln werden leergeputzt und daheim angekommen, wird den Eltern vor allen anderen Themen als erstes vom leckeren Essen erzählt. Besonders sind natürlich immer Speisen, die es daheim nicht oder selten gibt! 
 Wehe dem, der sich traut, mal etwas gesundes auf den Tisch zu bringen, und das den Kindern dann vor allem auch noch als „gesund“ verkaufen möchte... Wehe dem, der sich traut, mal etwas gesundes auf den Tisch zu bringen, und das den Kindern dann vor allem auch noch als „gesund“ verkaufen möchte...
  
 **Was ist eigentlich gesund?** **Was ist eigentlich gesund?**
  
-Wer sich mit gesunder Schul-, Kantinen- oder auch einfach Gruppenverpflegung beschäftigt,​ wird fast erschlagen von den vielen ideen zur Speisenplanung,​ von Checklisten und Wochenplänen,​ die ernährungsphysiologisch bis ins kleinste Detail ausgetüftelt sind, damit der esser jeden Tag mit allem nötigen versorgt ist und vom unnötigen nicht zu viel bekommt. ​was aber bringt die schönste Schulverpflegung,​ die tollste Kantinenkost und die gesündeste Gruppenverpflegungsplanung,​ wenn sie von den Hauptakteuren,​ den Kindern und Jugendlichen,​ nicht gegessen wird? ist es nicht auch manchmal bei Zeltlagern oder Berufs- oder Jugendfeuerwehr-Wochenenden so?  ​der Jugendgruppenleiter oder auch Organisator macht sich hochmotiviert an die Planung, überzeugt vielleicht den Caterer von Sonderlösungen und sorgt für gesunde Extras im Gespräch mit den Verantwortlichen für die Essenszubereitung. was jedoch passiert, wenn die „gesunde“ Gemüsesuppe entsorgt werden muss, die Pommes-Schüsseln aber irgend wie immer zu „klein“,​ weil ständig leer, sind? Die Motivation bei allen Beteiligten sinkt rapide schnell - verständlicherweise!+Wer sich mit gesunder Schul-, Kantinen- oder auch einfach Gruppenverpflegung beschäftigt,​ wird fast erschlagen von den vielen ideen zur Speisenplanung,​ von Checklisten und Wochenplänen,​ die ernährungsphysiologisch bis ins kleinste Detail ausgetüftelt sind, damit der Esser jeden Tag mit allem nötigen versorgt ist und vom unnötigen nicht zu viel bekommt. ​Was aber bringt die schönste Schulverpflegung,​ die tollste Kantinenkost und die gesündeste Gruppenverpflegungsplanung,​ wenn sie von den Hauptakteuren,​ den Kindern und Jugendlichen,​ nicht gegessen wird? ist es nicht auch manchmal bei Zeltlagern oder Berufs- oder Jugendfeuerwehr-Wochenenden so?  ​Der Jugendgruppenleiter oder auch Organisator macht sich hochmotiviert an die Planung, überzeugt vielleicht den Caterer von Sonderlösungen und sorgt für gesunde Extras im Gespräch mit den Verantwortlichen für die Essenszubereitung. was jedoch passiert, wenn die „gesunde“ Gemüsesuppe entsorgt werden muss, die Pommes-Schüsseln aber irgend wie immer zu „klein“,​ weil ständig leer, sind? Die Motivation bei allen Beteiligten sinkt rapide schnell - verständlicherweise!
  
-**Sind Sie als Jugendgruppenleiter oder Organisator bei der Jugendfeuerwehr auf der Suche nach einer besseren, trotzdem aber nicht offensichtlich „gesunden“ Verpflegung bei ihren Zeltlagern, bei ihren Wchenenden ​und auch an Spiele-Nachmittagen,​ die bei den Kindern und Jugendlichen gut ankommt und gegessen wird? Dann lesen Sie schnell weiter!**+**Sind Sie als Jugendgruppenleiter oder Organisator bei der Jugendfeuerwehr auf der Suche nach einer besseren, trotzdem aber nicht offensichtlich „gesunden“ Verpflegung bei ihren Zeltlagern, bei ihren Wochenenden ​und auch an Spiele-Nachmittagen,​ die bei den Kindern und Jugendlichen gut ankommt und gegessen wird? Dann lesen Sie schnell weiter!**
  
-Wichtig ist dabei, sich mal in die kinder ​hineinzuversetzen. ​bekommen ​die immer nur gesagt, wie „gesund“ diese „Ernährung“ ist, entwickeln sich die ersten Widerstände. „gesunde Ernährung“ hört sich nicht lecker an, oder haben Sie früher einen Luftsprung gemacht, wenn ihre Mama ihnen nach der Schule eröffnete, sie habe etwas „ganz gesundes“ gekocht?​! ​+Wichtig ist dabei, sich mal in die Kinder ​hineinzuversetzen. ​Bekommen ​die immer nur gesagt, wie „gesund“ diese „Ernährung“ ist, entwickeln sich die ersten Widerstände. „gesunde Ernährung“ hört sich nicht lecker an, oder haben Sie früher einen Luftsprung gemacht, wenn ihre Mama ihnen nach der Schule eröffnete, sie habe etwas „ganz gesundes“ gekocht?​! ​
  
 „Gesund“ bedeutet oft „ich muss etwas essen, was ich nicht mag“ oder auch „was ich nicht kenne“. Kinder essen lieber Bekanntes, in der Steinzeit war die Gefahr der Vergiftung damit um ein vielfaches geringer! Verständlich,​ dass die Kinder lieber die als gelernten „ungesunden“ Dinge benennen, denn die sind schließlich lecker, und das noch mehr, je seltener man davon essen darf. Ähnlich wie wenn ich zu ihnen sage: „denken Sie bitte nicht an den rosa Elefant, der einen Hut auf hat.“ das wird nicht funktionieren,​ ebenso wenig wie bei Schokolade, Gummibärchen oder Chips, die man sich verbietet! dann wird der Heißhunger erst recht groß und es wird etwas „ganz besonderes“. ​ „Gesund“ bedeutet oft „ich muss etwas essen, was ich nicht mag“ oder auch „was ich nicht kenne“. Kinder essen lieber Bekanntes, in der Steinzeit war die Gefahr der Vergiftung damit um ein vielfaches geringer! Verständlich,​ dass die Kinder lieber die als gelernten „ungesunden“ Dinge benennen, denn die sind schließlich lecker, und das noch mehr, je seltener man davon essen darf. Ähnlich wie wenn ich zu ihnen sage: „denken Sie bitte nicht an den rosa Elefant, der einen Hut auf hat.“ das wird nicht funktionieren,​ ebenso wenig wie bei Schokolade, Gummibärchen oder Chips, die man sich verbietet! dann wird der Heißhunger erst recht groß und es wird etwas „ganz besonderes“. ​
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 Keine Sorge, Sie brauchen nun keine ernährungspsychologische Grundausbildung für ihr nächstes Zeltlager. aber fangen wir doch mal beim einfachsten an, den Getränken. ​ Keine Sorge, Sie brauchen nun keine ernährungspsychologische Grundausbildung für ihr nächstes Zeltlager. aber fangen wir doch mal beim einfachsten an, den Getränken. ​
-Saft gilt als gesund, Cola als ungesund. Zucker ist aber dieselbe Menge drin, das eine Mal als Haushaltszucker im Cola, das andere Mal als Fruchtzucker und Traubenzucker im Saft. kalorienmäßig ​dasselbe, und von der Verstoffwechselung im Körper auch. natürlich ​sind im Saft auch noch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. ​die habe ich aber auch noch in allen anderen Lebensmitteln drin oder wenn ich das Obst esse. +Saft gilt als gesund, Cola als ungesund. Zucker ist aber dieselbe Menge drin, das eine Mal als Haushaltszucker im Cola, das andere Mal als Fruchtzucker und Traubenzucker im Saft. Kalorienmäßig ​dasselbe, und von der Verstoffwechselung im Körper auch. Natürlich ​sind im Saft auch noch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. ​Die habe ich aber auch noch in allen anderen Lebensmitteln drin oder wenn ich das Obst esse. 
  
-Für ein Glas Saft (0,2 Liter) brauche ich 3-4 Früchte wie Orangen oder Äpfelund das esse ich nicht mal so kurz wie wenn ich ein Glas Saft trinke. ​ich empfehle darum, in Zeltlagern und Wochenendveranstaltungen keinen puren Saft oder ein Pseudo-Saftschorle mit einem Mini-Anteil Wasser zu reichen, sondern dünnes Saftschorle,​ mit einem Teil Saft und drei bis vier Teilen Wasser. ​das ist am Anfang ungewohnt, wenn die Kinder viel Saft und damit Zucker gewohnt sind, es ist als echtes Getränk aber durstlöschend und kein Zuckerwasser,​ das keinen Durst löscht! Warum nicht immer mal wieder auch einfach Mineralwasser pur, oder Mineralwasser mit ein paar Scheiben Zitrone oder Orange drin, etwas Zitronensaft,​ ein paar Minzblättchen oder auch ein paar gefrorene Himbeeren? Auch selbstgemachter Eistee (früchtetee ​kaltgestellt) wird sehr gerne getrunken, ohne Diskussion, einfach so! Probieren Sie es aus! Und ihr Joker für ihre getränkeauswahl ​bei Veranstaltungen draußen ist das Thema Ameisen, Fliegen, Bienen und Wespen. Oder wer will die schon mit süßen Getränken anlocken?​! ​+Für ein Glas Saft (0,2 Liter) brauche ich 3-4 Früchte wie Orangen oder Äpfel und das esse ich nicht mal so kurz wie wenn ich ein Glas Saft trinke. ​Ich empfehle darum, in Zeltlagern und Wochenendveranstaltungen keinen puren Saft oder ein Pseudo-Saftschorle mit einem Mini-Anteil Wasser zu reichen, sondern dünnes Saftschorle,​ mit einem Teil Saft und drei bis vier Teilen Wasser. ​Das ist am Anfang ungewohnt, wenn die Kinder viel Saft und damit Zucker gewohnt sind, es ist als echtes Getränk aber durstlöschend und kein Zuckerwasser,​ das keinen Durst löscht! Warum nicht immer mal wieder auch einfach Mineralwasser pur, oder Mineralwasser mit ein paar Scheiben Zitrone oder Orange drin, etwas Zitronensaft,​ ein paar Minzblättchen oder auch ein paar gefrorene Himbeeren? Auch selbstgemachter Eistee (Früchtetee ​kaltgestellt) wird sehr gerne getrunken, ohne Diskussion, einfach so! Probieren Sie es aus! Und ihr Joker für ihre GEtränkeauswahl ​bei Veranstaltungen draußen ist das Thema Ameisen, Fliegen, Bienen und Wespen. Oder wer will die schon mit süßen Getränken anlocken?​! ​
    
-Frühstück,​ bei Veranstaltungen mit Übernachtungen das nächste große Thema. Zuhause heißt Frühstück im Normalfall „Müsli“ mit Milch oder einfach ein belegtes Brot. Müsli bedeutet hier oft völlig überzuckerte Frühstückscerealien von bekannten Firmen, belegtes Brot heißt sehr häufig Toastbrot mit Nussnugatcreme. ​trauen ​Sie sich, einfach „echtes“ Brot zu nehmen, das macht satter als Toastbrotund toasten kann man im Zeltlager ja eh nicht (ihr Joker!). ​echtes ​Vollkornbrot,​ nicht nur gefärbtes Weißmehl-Körner-Brot,​ macht länger satt als Weißbrot, Brötchen, Brezel und Co. Auch hier gibt es beispielsweise verpackte Varianten, die sehr lange saftig bleiben.+Frühstück,​ bei Veranstaltungen mit Übernachtungen das nächste große Thema. Zuhause heißt Frühstück im Normalfall „Müsli“ mit Milch oder einfach ein belegtes Brot. Müsli bedeutet hier oft völlig überzuckerte Frühstückscerealien von bekannten Firmen, belegtes Brot heißt sehr häufig Toastbrot mit Nussnugatcreme. ​Trauen ​Sie sich, einfach „echtes“ Brot zu nehmen, das macht satter als Toastbrot und toasten kann man im Zeltlager ja eh nicht (ihr Joker!). ​Echtes ​Vollkornbrot,​ nicht nur gefärbtes Weißmehl-Körner-Brot,​ macht länger satt als Weißbrot, Brötchen, Brezel und Co. Auch hier gibt es beispielsweise verpackte Varianten, die sehr lange saftig bleiben.
  
 **Gesundheitsprävention** **Gesundheitsprävention**
  
-Ein empfehlenswertes Beispiel ohne frisches einkaufen beim Bäcker ist echtes Vollkornbrot von Meistermacher,​ das auch Kindern sehr gut schmeckt! ​dazu Butter, Marmelade, Wurst und Käse (Scheiben und Frischkäse),​ mehr Belag braucht es nicht! ​dazu immer mal wieder ein Frühstücksei oder eine große Pfanne Rührei, denn auch das ist ja schon ein tolles Morgen-Zusammen-Gruppen Erlebnis, und man ist mit vielen wichtigen Nährstoffen,​ Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. ​+Ein empfehlenswertes Beispiel ohne frisches einkaufen beim Bäcker ist echtes Vollkornbrot von Meistermacher,​ das auch Kindern sehr gut schmeckt! ​Dazu Butter, Marmelade, Wurst und Käse (Scheiben und Frischkäse),​ mehr Belag braucht es nicht! ​Dazu immer mal wieder ein Frühstücksei oder eine große Pfanne Rührei, denn auch das ist ja schon ein tolles Morgen-Zusammen-Gruppen Erlebnis, und man ist mit vielen wichtigen Nährstoffen,​ Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. ​
  
 **Und wer es süß mag oder kein Brot möchte?** **Und wer es süß mag oder kein Brot möchte?**
  
-Bei den Kindern und Jugendlichen mehr als bekannte süße Frühstücksflocken (mit bis zu 55 g Zucker auf 100g) und süßer Fruchtjogurt (mit 9 Zuckerwürfeln pro 150g!) würden ja wieder viele Tierchen anlocken. ​außerdem ​kommt der Geschmack der meisten Fruchtjogurts nicht aus der abgebildeten oder namensgebenden Frucht. ​natürliches ​Aroma bedeutet in der Lebensmittelindustrie nur, dass der Geschmack, also das Aroma, aus einem natürlichen Rohstoff hergestellt wird. dies sind bei Geschmack ​erdbeer-Joghurt beispielsweise Holzspäne, bei anderen Aromen wie Schoko, Vanille, Kirsch, Vanille, Orange oder Zitrone entsteht der Geschmack aus gentechnisch veränderten Schimmelpilzen oder Bakterien. Steht auf der Verpackung nur Aroma, wurde es im Chemielabor hergestellt. Ob Sie dies mögen, können Sie glücklicherweise selbst bestimmen, indem Sie den Joghurt mit Aroma kaufen oder nicht und stattdessen selbst Obst, Marmelade oder Zucker zugeben.+Bei den Kindern und Jugendlichen mehr als bekannte süße Frühstücksflocken (mit bis zu 55 g Zucker auf 100g) und süßer Fruchtjogurt (mit 9 Zuckerwürfeln pro 150g!) würden ja wieder viele Tierchen anlocken. ​Außerdem ​kommt der Geschmack der meisten Fruchtjogurts nicht aus der abgebildeten oder namensgebenden Frucht. ​Natürliches ​Aroma bedeutet in der Lebensmittelindustrie nur, dass der Geschmack, also das Aroma, aus einem natürlichen Rohstoff hergestellt wird. Dies sind bei Geschmack ​Erdbeer-Joghurt beispielsweise Holzspäne, bei anderen Aromen wie Schoko, Vanille, Kirsch, Vanille, Orange oder Zitrone entsteht der Geschmack aus gentechnisch veränderten Schimmelpilzen oder Bakterien. Steht auf der Verpackung nur Aroma, wurde es im Chemielabor hergestellt. Ob Sie dies mögen, können Sie glücklicherweise selbst bestimmen, indem Sie den Joghurt mit Aroma kaufen oder nicht und stattdessen selbst Obst, Marmelade oder Zucker zugeben.
  
-ich empfehle beim Zelten Haferflocken und ungezuckertes Müsli mit Nüssen, trocken Früchten und Samen (Leinsamen, Sesam, Kürbiskerne,​ Sonnenblumenkerne) mit Milch und natur-Joghurt (aber bitte mit 3,5% Fett, ist vitaminreicher und schmeckt besser!). ​für alle, die es etwas süßer mögen, gibt es die Möglichkeit,​ Marmelade ins Joghurt zu mischen oder gerne auch zum selbst dosieren Honig und Zucker. ​das wird immer weniger Zucker im fertig gemischten Müsli oder Joghurt sein als in einem fertig gekauften Fruchtjogurt,​ und um Welten mehr Frucht, wie Sie ja nun wissen. und keine Sorge: Kinder mischen sich, wenn sie dürfen, bekanntlich sehr gerne ihre eigene „Privat-Müsli-Milch/​Jogurt-Mischung“ aus mehreren Möglichkeiten zusammen.+Ich empfehle beim Zelten Haferflocken und ungezuckertes Müsli mit Nüssen, trocken Früchten und Samen (Leinsamen, Sesam, Kürbiskerne,​ Sonnenblumenkerne) mit Milch und Natur-Joghurt (aber bitte mit 3,5% Fett, ist vitaminreicher und schmeckt besser!). ​Für alle, die es etwas süßer mögen, gibt es die Möglichkeit,​ Marmelade ins Joghurt zu mischen oder gerne auch zum selbst dosieren Honig und Zucker. ​Das wird immer weniger Zucker im fertig gemischten Müsli oder Joghurt sein als in einem fertig gekauften Fruchtjogurt,​ und um Welten mehr Frucht, wie Sie ja nun wissen. und keine Sorge: Kinder mischen sich, wenn sie dürfen, bekanntlich sehr gerne ihre eigene „Privat-Müsli-Milch/​Jogurt-Mischung“ aus mehreren Möglichkeiten zusammen.
  
 **Stellen Sie dazu noch ein „Müsli-Misch-Bar“-Schild auf und Sie können sich über regen Müsli-Verbrauch freuen! Was muss eine gute Verpflegung bieten?** **Stellen Sie dazu noch ein „Müsli-Misch-Bar“-Schild auf und Sie können sich über regen Müsli-Verbrauch freuen! Was muss eine gute Verpflegung bieten?**
  
-Natürlich, das essen kann so „gesund“ sein wie es will, wenn es nicht schmeckt, wird es nicht gegessen, weder von Kindern noch von erwachsenenwichtig ​sind hierbei aber natürlich auch schon die darreichungsform und die Namensgebung!+Natürlich, das essen kann so „gesund“ sein wie es will, wenn es nicht schmeckt, wird es nicht gegessen, weder von Kindern noch von ErwachsenenWichtig ​sind hierbei aber natürlich auch schon die darreichungsform und die Namensgebung!
  
-„Gemüseküchlein mit leichter Joghurt-Dill-Soße“ werden hier ähnlich unattraktiv sein wie ein „Spinatauflauf“. ​dagegen ​kommen „Veggieburger“ oder „Spinat-käse-Pfannkuchen“ sicher bei vielen schon deutlich besser an, obwohl ähnliches enthalten ist. bei jüngeren Kindern könnte man um die Speisen herum noch Fantasienamen und ganze Geschichten erfinden. So ist ein „Pirateneintopf“ doch schon um einiges leckerer als Linsensuppe und ein „Firefighter-Risotto“ lässt auch einen Gemüsereis spannender dastehen, als man das bisher gewohnt ist. Mein tipp: neue oder ungewohnte Dinge wie neue Gemüsesorten sollten also zuerst einmal mit einer bisher schon anderweitig bekannten ​darreichungsform ​kombiniert werden. Pizza mit Gemüse, aber auch mit Schinken, Pilze und Salami wird viel eher akzeptiert werden als ein reiner Gemüse Kuchen, Nudeln mit Tomatensoße und einer Sorte Gemüse, wie zum Beispiel Karotten fein geraspelt, werden viel eher akzeptiert als eine karottensoße.+„Gemüseküchlein mit leichter Joghurt-Dill-Soße“ werden hier ähnlich unattraktiv sein wie ein „Spinatauflauf“. ​Dagegen ​kommen „Veggieburger“ oder „Spinat-Käse-Pfannkuchen“ sicher bei vielen schon deutlich besser an, obwohl ähnliches enthalten ist. Bei jüngeren Kindern könnte man um die Speisen herum noch Fantasienamen und ganze Geschichten erfinden. So ist ein „Pirateneintopf“ doch schon um einiges leckerer als Linsensuppe und ein „Firefighter-Risotto“ lässt auch einen Gemüsereis spannender dastehen, als man das bisher gewohnt ist. Mein Tipp: neue oder ungewohnte Dinge wie neue Gemüsesorten sollten also zuerst einmal mit einer bisher schon anderweitig bekannten ​Darreichungsform ​kombiniert werden. Pizza mit Gemüse, aber auch mit Schinken, Pilze und Salami wird viel eher akzeptiert werden als ein reiner Gemüse-Kuchen, Nudeln mit Tomatensoße und einer Sorte Gemüse, wie zum Beispiel Karotten fein geraspelt, werden viel eher akzeptiert als eine karottensoße.
  
 **Mittagessen – eine starke Mahlzeit** **Mittagessen – eine starke Mahlzeit**
  
-Auch bei Zeltlagern, an Übungs-Wochenenden und bei jeder gruppenstunde ​über die Mittagszeit kommt dem Mittagessen eine wichtige Bedeutung zu: Je nachdem, wie lange das Frühstück schon her ist, wurde einiges geübt und „geschafft“,​ sicherlich ist der ein oder die andere durch die vielleicht auch ungewohnt hohe körperliche Aktivität durchaus erschöpft. Vor allem Kinder haben bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel durchaus sehr schnell ein Hungergefühl,​ das aber manchmal auch nicht gleich als solches erkannt wird. Kinder sind dann eher gereizt, schlecht gelaunt oder haben keine Lust mehr, als dass das Gefühl „Hunger“ wirklich ausgesprochen wird. dies ist aber genauso noch bei vielen Jugendlichen und Erwachsenen der fallwichtig ​ist während der Aktivitäten auf jeden Fall, regelmäßige ​trinkpausen ​einzulegen, um genügend Flüssigkeit zu gewährleisten,​ und das, wie im ersten Teil schon erwähnt, am besten in Form von Wasser, Tees oder geschmacklich aufgepepptem Wasser (mit Minzblättern,​ Orangen- oder Zitronenscheiben usw.). +Auch bei Zeltlagern, an Übungs-Wochenenden und bei jeder Gruppenstunde ​über die Mittagszeit kommt dem Mittagessen eine wichtige Bedeutung zu: Je nachdem, wie lange das Frühstück schon her ist, wurde einiges geübt und „geschafft“,​ sicherlich ist der ein oder die andere durch die vielleicht auch ungewohnt hohe körperliche Aktivität durchaus erschöpft. Vor allem Kinder haben bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel durchaus sehr schnell ein Hungergefühl,​ das aber manchmal auch nicht gleich als solches erkannt wird. Kinder sind dann eher gereizt, schlecht gelaunt oder haben keine Lust mehr, als dass das Gefühl „Hunger“ wirklich ausgesprochen wird. Dies ist aber genauso noch bei vielen Jugendlichen und Erwachsenen der FallWichtig ​ist während der Aktivitäten auf jeden Fall, regelmäßige ​Trinkpausen ​einzulegen, um genügend Flüssigkeit zu gewährleisten,​ und das, wie im ersten Teil schon erwähnt, am besten in Form von Wasser, Tees oder geschmacklich aufgepepptem Wasser (mit Minzblättern,​ Orangen- oder Zitronenscheiben usw.). 
-ein rechtzeitiges und hochwertiges Mittagessen aus mehreren Komponenten sorgt für eine gute Stimmung, Stärkung und neue Motivation für den Nachmittag. +Ein rechtzeitiges und hochwertiges Mittagessen aus mehreren Komponenten sorgt für eine gute Stimmung, Stärkung und neue Motivation für den Nachmittag. 
-eine erste Sättigung kann durch ein kleines Salatbuffet erfolgen, das Zeltlagermäßig sehr einfach gestaltet werden kann: grüner Salat (je nach regionaler und saisonaler Verfügbarkeit verschiedene Salate kleingezupft) und in einer Schüssel angerichtet,​ entweder gleich angemacht oder mit einem separaten Dressing (aus Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer) wird ergänzt durch je eine Schüssel mit geraspelten Karotten, geschnittenen Tomaten und/​oder ​gurken, zusätzlich je nach Lust und Laune noch Mais, Kidneybohnen,​ Thunfisch, Oliven, Schafskäse,​ Nüsse, Samen und kerne (wie Sonnenblumen- oder Kürbiskerne). Hier sei der Vollständigkeit halber noch zu erwähnen, dass Kartoffelsalat,​ Wurstsalat, Fleischsalat und Nudelsalat nicht der Kategorie „Salat“ angehören, auch wenn das der Name so gerne verspricht. ​der Fantasie für diesen Baukastensalat sind ansonsten keine Grenzen gesetzt. Je nach Organisation können bei der Zubereitung von Tomaten oder Karotten einige Teilnehmer eingebunden werden, der Rest kann recht einfach aus dosen in Schüsseln gefüllt werden und bedarf keines größeren Aufwandes.+Eine erste Sättigung kann durch ein kleines Salatbuffet erfolgen, das Zeltlagermäßig sehr einfach gestaltet werden kann: grüner Salat (je nach regionaler und saisonaler Verfügbarkeit verschiedene Salate kleingezupft) und in einer Schüssel angerichtet,​ entweder gleich angemacht oder mit einem separaten Dressing (aus Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer) wird ergänzt durch je eine Schüssel mit geraspelten Karotten, geschnittenen Tomaten und/​oder ​Gurken, zusätzlich je nach Lust und Laune noch Mais, Kidneybohnen,​ Thunfisch, Oliven, Schafskäse,​ Nüsse, Samen und Kerne (wie Sonnenblumen- oder Kürbiskerne). Hier sei der Vollständigkeit halber noch zu erwähnen, dass Kartoffelsalat,​ Wurstsalat, Fleischsalat und Nudelsalat nicht der Kategorie „Salat“ angehören, auch wenn das der Name so gerne verspricht. ​Der Fantasie für diesen Baukastensalat sind ansonsten keine Grenzen gesetzt. Je nach Organisation können bei der Zubereitung von Tomaten oder Karotten einige Teilnehmer eingebunden werden, der Rest kann recht einfach aus dosen in Schüsseln gefüllt werden und bedarf keines größeren Aufwandes.
  
-So kann sich jeder Teilnehmer seinen eigenen kleinen Salatteller zusammenstellen,​ die Akzeptanz ist dadurch viel höher als bei fertig „gerichteten“ Salaten, bei denen jeder irgendwas anderes nicht mag und der Aufwand hält sich sehr im Rahmen. ​außerdem ​ist der soziale Aspekt von gemeinsamen Mahlzeiten nicht zu unterschätzen. ​auch Kinder, die sonst nicht unbedingt als Salatfans verschrien sind, probieren hier und da vielleicht mal etwas, wenn es nicht nur grünen Salat gibt, sondern noch etwas „oben drauf“! +So kann sich jeder Teilnehmer seinen eigenen kleinen Salatteller zusammenstellen,​ die Akzeptanz ist dadurch viel höher als bei fertig „gerichteten“ Salaten, bei denen jeder irgendwas anderes nicht mag und der Aufwand hält sich sehr im Rahmen.Außerdem ​ist der soziale Aspekt von gemeinsamen Mahlzeiten nicht zu unterschätzen. ​Auch Kinder, die sonst nicht unbedingt als Salatfans verschrien sind, probieren hier und da vielleicht mal etwas, wenn es nicht nur grünen Salat gibt, sondern noch etwas „oben drauf“! 
-als Hauptspeise sind als gute Grundlage möglichst natürliche und nicht stark verarbeitete oder gar zerkochte beilagen-komponenten wie Kartoffeln, ​nudeln ​oder reis zu empfehlen, die viel nährstoffreicher und sättigender sind als Kroketten, Pommes oder ähnliches an verarbeiteten Kartoffelprodukten. ​aber auch das darf natürlich das ein oder andere Mal vorkommen, aber eben nicht überwiegend in der Dauer des Wochenendes oder des ganzen Zeltlagers. ​eiweißreiche ​Lebensmittel wie Fleisch, Fisch oder natürlich auch vegetarische Komponenten wie Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen) ergänzen das Speisenangebot und werden durch Gemüsebeilagen (im Optimalfall mit regionalem und saisonalem ​gemüseschwerpunkt) komplett. ​als Gemüse gilt natürlich auch beispielsweise eine Tomatensoße mit kleingeschnittenem oder geraspelten Gemüse oder eine Sahnesoße mit Gemüsestreifen. ​durch einen natürlichen Fettanteil in der Soße wie bei Sahne oder ein hochwertiges Öl zum Braten schmeckt das Gemüse dann auch jeweils viel geschmackvoller,​ als wurde es nur in Wasser gekocht.+Als Hauptspeise sind als gute Grundlage möglichst natürliche und nicht stark verarbeitete oder gar zerkochte beilagen-komponenten wie Kartoffeln, ​Nudeln ​oder Reis zu empfehlen, die viel nährstoffreicher und sättigender sind als Kroketten, Pommes oder ähnliches an verarbeiteten Kartoffelprodukten. ​Aber auch das darf natürlich das ein oder andere Mal vorkommen, aber eben nicht überwiegend in der Dauer des Wochenendes oder des ganzen Zeltlagers. ​Eiweißreiche ​Lebensmittel wie Fleisch, Fisch oder natürlich auch vegetarische Komponenten wie Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen) ergänzen das Speisenangebot und werden durch Gemüsebeilagen (im Optimalfall mit regionalem und saisonalem ​Gemüseschwerpunkt) komplett. ​Als Gemüse gilt natürlich auch beispielsweise eine Tomatensoße mit kleingeschnittenem oder geraspelten Gemüse oder eine Sahnesoße mit Gemüsestreifen. ​Durch einen natürlichen Fettanteil in der Soße wie bei Sahne oder ein hochwertiges Öl zum Braten schmeckt das Gemüse dann auch jeweils viel geschmackvoller,​ als wurde es nur in Wasser gekocht.
  
-achtet ​man auf eine sinnvolle Ergänzung der klassischen kohlenhydratreichen beilagen (Kartoffeln, ​nudelnreis) mit Eiweiß Anteilen (Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten),​ Gemüse und hochwertigen Fetten und Ölen, dann bleibt die ansonsten gerade bei erwachsenen ​häufig auftretende Müdigkeit nach überwiegend kohlenhydratlastigen Mahlzeiten aus (z.B. bei einem großen Teller Nudeln mit wenig Soße).+Achtet ​man auf eine sinnvolle Ergänzung der klassischen kohlenhydratreichen beilagen (Kartoffeln, ​NudelnReis) mit Eiweiß ​Anteilen (Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten),​ Gemüse und hochwertigen Fetten und Ölen, dann bleibt die ansonsten gerade bei Erwachsenen ​häufig auftretende Müdigkeit nach überwiegend kohlenhydratlastigen Mahlzeiten aus (z.B. bei einem großen Teller Nudeln mit wenig Soße).
  
-Ist ein Dessert geplant, kann dieses natürlich auch immer wieder ganz klassisch beliebte Dinge wie Pudding oder sonstige ​Kremes ​einbeziehen,​ es können aber auch durchaus genauso beliebte, aber viel hochwertigere Desserts wie Joghurt oder Quark mit frischen Früchten oder auch ein Obstsalat zum Einsatz kommen.+Ist ein Dessert geplant, kann dieses natürlich auch immer wieder ganz klassisch beliebte Dinge wie Pudding oder sonstige ​Cremes ​einbeziehen,​ es können aber auch durchaus genauso beliebte, aber viel hochwertigere Desserts wie Joghurt oder Quark mit frischen Früchten oder auch ein Obstsalat zum Einsatz kommen.
  
-**Mein Tipp:** Möchte man zwischendrin am Nachmittag noch einen gesunden Zwischensnack anbieten, so müssen es nicht immer Süßigkeiten oder Knabbereien sein. Stellen Sie doch einfach mal ein paar Nüsse, trocken Früchte oder geschnittenes Obst und Gemüse auf und freuen Sie sich, dass hier jeder zugreift, genauso als stünden hier Snacks und Süßigkeiten. ​das Angebot der Speisen bestimmt sehr häufig, was zum Essen ausgewählt wird. ist dies eher etwas Gesundes, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass dieses genommen wird.+**Mein Tipp:** Möchte man zwischendrin am Nachmittag noch einen gesunden Zwischensnack anbieten, so müssen es nicht immer Süßigkeiten oder Knabbereien sein. Stellen Sie doch einfach mal ein paar Nüsse, trocken Früchte oder geschnittenes Obst und Gemüse auf und freuen Sie sich, dass hier jeder zugreift, genauso als stünden hier Snacks und Süßigkeiten. ​Das Angebot der Speisen bestimmt sehr häufig, was zum Essen ausgewählt wird. Ist dies eher etwas Gesundes, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass dieses genommen wird.
  
 **Abendessen – jetzt wird’s aber Zeit** **Abendessen – jetzt wird’s aber Zeit**
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 Im klassischen Angebot von Brot, Käse, Wurst können wertvolle Bestandteile wie fein gemahlenes Vollkornbrot,​ das reich an wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist, das klassische Angebot von Weißbrot ergänzen oder zum Teil ganz ersetzen, ohne dass man auf Körnern rum beißt, für viele das Hindernis für Vollkornprodukte. Bei Wurst macht es einen wertvollen Unterschied,​ ob es nur Leberkäse, Lyoner und Streichwurst gibt oder durchaus wertvolle Wurst-Sorten mit hohem Fleischanteil wie Schinken, Bratenaufschnitt und Bierschinken das Angebot abrunden. Im klassischen Angebot von Brot, Käse, Wurst können wertvolle Bestandteile wie fein gemahlenes Vollkornbrot,​ das reich an wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist, das klassische Angebot von Weißbrot ergänzen oder zum Teil ganz ersetzen, ohne dass man auf Körnern rum beißt, für viele das Hindernis für Vollkornprodukte. Bei Wurst macht es einen wertvollen Unterschied,​ ob es nur Leberkäse, Lyoner und Streichwurst gibt oder durchaus wertvolle Wurst-Sorten mit hohem Fleischanteil wie Schinken, Bratenaufschnitt und Bierschinken das Angebot abrunden.
  
-Käse als Scheibenkäse oder auch Weichkäse wie Camembert oder Brie darf schmecken und soll den vollen Geschmack bieten, daher bitte keine light- oder fettarm-Varianten. ​außerdem ​sollte noch zusätzlich Frischkäse im Angebot sein. auch bei so einfachen Produkten wie Frischkäse gibt es große Unterschiede,​ die recht schnell an der Zutatenliste sichtbar werden. ​+Käse als Scheibenkäse oder auch Weichkäse wie Camembert oder Brie darf schmecken und soll den vollen Geschmack bieten, daher bitte keine light- oder fettarm-Varianten. ​Außerdem ​sollte noch zusätzlich Frischkäse im Angebot sein. Auch bei so einfachen Produkten wie Frischkäse gibt es große Unterschiede,​ die recht schnell an der Zutatenliste sichtbar werden. ​
  
-Produkte mit kurzer Zutatenliste sind denen mit langer Zutatenliste wie Verdickungsmittel,​ Gewürze, Säuerungsmittel und so weiter vorzuziehen! ​eventuell ​von Mittags übrig gebliebenes,​ aber schon geschnittenes Gemüse (Gurken, Tomaten, Möhren) von der Salatbar kann jetzt sehr gut aufgebraucht werden, zusätzlich wird das Vesper ergänzt durch weitere Rohkost wie z.B. Paprika, Radieschen oder Rettich, dazu noch ein leckerer Kräuterdip aus Quark, Pfeffer, Salz und ein paar frischen Kräutern, und schon kann man zuschauen, wie es bunt wird auf den Tellern der Kinder. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger, aber das ist völlig egal, wichtig ist das Angebot, an das man sich gewöhnt, denn auch wenn sich ein Kind die ersten zwei Tage nichts nimmt, so kann es doch gut sein, dass es am dritten Tag doch mal neugierig wird und probiert, wenn das immer da steht. Eine der größten Garanten aber, dass die Kinder möglichst viel „anstandslos“ probieren und essen, ist, dass auch die Betreuer zusammen mit der Gruppe zum Buffet gehen und selbst auch neue Dinge probieren, damit die Kinder sehen, dass auch die Erwachsenen das gleiche essen.+Produkte mit kurzer Zutatenliste sind denen mit langer Zutatenliste wie Verdickungsmittel,​ Gewürze, Säuerungsmittel und so weiter vorzuziehen! ​Eventuell ​von Mittags übrig gebliebenes,​ aber schon geschnittenes Gemüse (Gurken, Tomaten, Möhren) von der Salatbar kann jetzt sehr gut aufgebraucht werden, zusätzlich wird das Vesper ergänzt durch weitere Rohkost wie z.B. Paprika, Radieschen oder Rettich, dazu noch ein leckerer Kräuterdip aus Quark, Pfeffer, Salz und ein paar frischen Kräutern, und schon kann man zuschauen, wie es bunt wird auf den Tellern der Kinder. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger, aber das ist völlig egal, wichtig ist das Angebot, an das man sich gewöhnt, denn auch wenn sich ein Kind die ersten zwei Tage nichts nimmt, so kann es doch gut sein, dass es am dritten Tag doch mal neugierig wird und probiert, wenn das immer da steht. Eine der größten Garanten aber, dass die Kinder möglichst viel „anstandslos“ probieren und essen, ist, dass auch die Betreuer zusammen mit der Gruppe zum Buffet gehen und selbst auch neue Dinge probieren, damit die Kinder sehen, dass auch die Erwachsenen das gleiche essen.
  
 Viel Spaß dabei und guten Appetit! Viel Spaß dabei und guten Appetit!