New release available: 2020-07-29 "Hogfather". upgrade now! [51.3] (what's this?)
New release candidate 3 available: 2020-06-09 "Hogfather". upgrade now! [51.2] (what's this?)
New release candidate 2 available: 2020-06-01 "Hogfather". upgrade now! [51.1] (what's this?)
New release candidate available: 2020-06-01 "Hogfather". upgrade now! [51] (what's this?)
Hotfix release available: 2018-04-22c "Greebo". upgrade now! [50.3] (what's this?)
Hotfix release available: 2018-04-22b "Greebo". upgrade now! [50.2] (what's this?)
Hotfix release available: 2018-04-22a "Greebo". upgrade now! [50.1] (what's this?)
New release available: 2018-04-22 "Greebo". upgrade now! [50] (what's this?)
Hotfix release available: 2017-02-19g "Frusterick Manners". upgrade now! [49.7] (what's this?)
Hotfix release available: 2017-02-19f "Frusterick Manners". upgrade now! [49.6] (what's this?)
Hotfix release available: 2017-02-19e "Frusterick Manners". upgrade now! [49.5] (what's this?)
Hotfix release available fixing CVE-2017-12979 and CVE-2017-12980: 2017-02-19d "Frusterick Manners". upgrade now! [49.4] (what's this?)

Gestaltung von Gruppenstunden

Dienstplangestaltung

Der Dienstplan sollte zu Beginn des vorgesehenen Zeitraumes zur Verfügung gestellt werden (Halbjahres- oder Jahresdienstpläne sind zu empfehlen), nachdem dieser von der Feuerwehrführung genehmigt wurde, da der Kommandant gesamtverantwortlich ist.

Der Dienstplan sollte diverse Informationen enthalten: Datum der Dienste, Zeit (Anfang, ggf Dauer), Inhalt (um flexibler zu sein und ggf. zu erreichen, dass sich Kinder und Jugendliche keine Themen „herauspicken“, kann dieser auch mit Begriffen wie „Übung“ oder „Probe“ versehen werden), möglicherweise Dienstverantwortliche. Sinnvoll wäre die Bekanntgabe beispielsweise einer Telefonnummer oder einer E-Mailadresse des Jugendwartes oder Kinder-/Jugendgruppenleiters, damit Eltern bei Fragen diesen erreichen können und eine Kommunikation auch außerhalb des Dienstes möglich ist.

Inhaltlich sollte der Dienstplan vom Jugendleiterteam, den Betreuern und wenn möglich mit dem Jugendausschuss erstellt werden, dass sich jedeR ernstgenommen fühlt und ein Mitspracherecht hat. Da der Fokus bei der Jugendfeuerwehr nicht nur auf feuerwehrspezifischen Themen liegen darf, sondern Themen der allgemeinen Kinder- & Jugendarbeit beinhalten muss, ist folgender Schlüssel dringend einzuhalten: In der Kindergruppe dürfen 30% feuerwehrspezifische Themen und 70% allgemeine Kinderarbeit sein. In der Jugendgruppe dürfen sich die feuerwehrspezifischen Themen und die allgemeine Jugendarbeit die Waage halten (50:50). Der Dienstbetrieb hat nach dem Bildungskonzept zu erfolgen.

Durch die öffentliche Bekanntgabe des Dienstes und die Absicherung durch die Feuerwehrführung, ist die Zeit in der Jugendfeuerwehr und auch der Hin-&Rückweg für Kinder, Jugendliche und BetreuerInnen versichert. Die Eltern übergeben zu diesen Diensten die Aufsichtspflicht an die/den Verantwortlichen. Bei zusätzlichen Veranstaltungen (Zeltlager, Hüttenwochenenden, Schwimmbadbesuche,…) sollte ein weiteres Informationsblatt ausgehändigt werden, auf dem auch die Gefahren und Bedingungen genannt werden. Vgl. auch Aufsichtspflicht in der Kinder- und Jugendarbeit.

Dienstgestaltung

Dienste sollten im Voraus geplant und wenn möglich ausgearbeitet werden, denn auch die Kinder und Jugendlichen sind ehrenamtlich und damit für die Gemeinde oder Stadt tätig und sollten das bestmögliche Programm zur Verfügung gestellt bekommen. Zudem ist das Wohlergehen der Heranwachsenden an oberster Priorität, was bedeutet, dass Gefahrenquellen möglichst minimiert werden und vorab bestenfalls besprochen werden sollten, was nur dann geschehen kann, wenn ein Dienst vorab durchdacht wurde.

Natürlich muss nicht ständig das Rad neu erfunden werden, dennoch sollten Kreativ- und Überraschungsangebote gemacht werden, die auch den Teamgeist und die Kameradschaft fördern und die Kinder und Jugendlichen motivieren bei der Sache zu bleiben. Falls ein Ausbilder spontan ausfallen sollte, ist es von Vorteil, wenn der Ablauf vorab verschriftlicht wurde. Für JunghelferInnen kann es auch von Vorteil sein, wenn diese auf einen Fundus vergangener, gelungener Dienste und deren Ablauf zurückgreifen können. Dies kann in einem Ordner festgehalten werden. Um dies einheitlich zu gestalten, ist es möglich diese Vorlage zu verwenden, eine ähnliche Umsetzung kann in den Modulen zum Helfertag gefunden werden. Wer eine "Methodenkiste" sucht, kann gerne bei der Bundeszentrale für politische Bildung schauen.

Eine Person ist für den Dienstbetrieb verantwortlich und benötigt neben der fachlichen auch pädagogische und methodisch/didaktische Expertise und sollte dennoch offen für Neues sein. Um vor den Kindern und Jugendlichen professionell zu wirken, sollte regelmäßig von und mit anderen reflektiert werden. Dies sollte wertschätzend und zielführend geschehen und nicht im Beisein der Heranwachsenden stattfinden. Auch können Kooperationen mit anderen Feuerwehren hilfreich und gewinnbringend sein (Abgleich eines Dienstplanes, Austausch von Material,…).

Ideen und Anregungen für den Dienstbetrieb